Passivhaus - Informationen zum Thema Passivhaus

Das Fenster spielt im Passivhaus in zweierlei Sicht eine herausragende Rolle – zum einen kann der Wärmeverlust trotz großer Glasflächen verringert werden, zum anderen eröffnen Fenster die Möglichkeit des Wärmegewinns durch die Sonneneinstrahlung. Die hoch wärmedämmenden Fenster von Internorm erfüllen diese zunächst gegensätzlich erscheinende Doppelrolle jedoch mustergültig – so erreicht man bei Wärmeschutzverglasungen, wie sie im Passivhaus eingesetzt werden, Ug-Werte von bis zu 0,4 W/m2K. Die verwendeten Gläser besitzen zwei infrarot-reflektierende Beschichtungen und sind mit Argon bzw. Krypton gefüllt. Damit liegen die inneren Oberflächentemperaturen der Scheibe in der Nähe der Raumlufttemperatur und der Heizkörper unter dem Fenster wird überflüssig.

Passivhaus-Fensterübersicht →
PASSIVHAUS-FENSTER: DOPPELTE FUNKTION

HTML Template

Ludwig Walter Haus/Kärnten: Gipfelhaus auf dem Dobratsch in 2143 m Seehöhe. Arch. DI Weratschnig, Transform Architekten ZT-GmbH

Lorem IpsumLorem Ipsum

Passivhausprinzip mit Wärmetauscher

Vergleichswerte Passivhausfenster

Im Vergleich liegen die Ug-Werte von konventionellen Fenstern oftmals um 2 W/m2K. Der Gesamtenergie-Durchlassgrad (g-Wert) liegt bei den 3fach-verglasten Internorm-Fenstern um etwa 50% mit LIGHT-Beschichtung bzw. sogar sensationellen 62% mit SOLAR+ Beschichtung, je nach Beschichtung und Gasfüllung. Durch den Einsatz solcher Fenstersysteme sind die Wärmegewinne in Mitteleuropa bei Häusern mit Südorientierung und wenig Verschattung selbst von Dezember bis Februar höher als die Wärmeverluste. Zu beachten ist jedoch neben der Verglasung auch die Isolierung der Fensterrahmen sowie die Wärmebrücken am Glasrand und im Anschlussbereich Fenster-Wand; ansonsten würden sich die positiven Wärmegewinne sofort wieder aufheben.

Für die Konstruktion von Passivhaus-Fenstern sind also folgende Prinzipien essentiell:

- hoch wärmedämmende Verglasung

- hoch wärmedämmende Rahmen

- thermisch optimierter Randverbund

- fachgerechter, thermisch optimierter Einbau

Nachhaltige Investition

Ein Passivhaus ermöglicht sowohl im Winter, als auch im Sommer eine gleich bleibend behagliche Temperatur ohne den Einsatz eines herkömmlichen Heizungs- bzw. Klimatisierungssystems. Die Nutzung der vorhandenen Wärme aus der Sonneneinstrahlung durch die Fenster sowie die Wärmeabgabe von Geräten und Bewohnern reicht aus, denn die benötigte Wärmeenergie beträgt bei einem Passivhaus nur 10% des Bedarfs eines konventionellen Hauses


Optimierter Energiebedarf

Daraus ergibt sich ein jährlicher Heizwärmebedarf von maximal 15 kWh/m2a – der Gesamtenergiebedarf einschließlich Warmwasser und Haushaltsstrom liegt bei einem Passivhaus unter 120 kWh/m2a. Die Heizlast eines Passivhauses beträgt maximal 10 W/m2, somit ergibt sich für einen 30m2-Zimmer eine Heizlast von etwa 300 Watt – zur Veranschaulichung: die Heizleistung eines Teelichtes beträgt bereits 30 Watt.

Also reichen 10 Teelichter aus, um 30 m2 eines Passivhauses zu heizen.

Diesen außergewöhnlichen Einsparungen liegen die beiden Grundprinzipien Wärmeverluste vermeiden und Wärmegewinne optimieren zugrunde.

Worauf es beim Passivhaus ankommt

Eines der Hauptmerkmale ist die aktive Nutzung der vorhandenen Energie – Wärmeverluste minimieren und dabei Wärmegewinne optimieren sind die Grundprinzipien. Zum Erreichen des Passivhaus-Baustandards reicht eine Zusammenstellung von Passivhaus-geeigneten Komponenten allerdings nicht aus: das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile – Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Komponenten machen eine integrale Planung notwendig um schlussendlich folgende drei Anforderungen zu erfüllen:
- Heizwärmebedarf < 15 kWh/m2a
- Primärenergiebedarf (Heizung/Warmwasser/Hausgeräte) < 120 kWh/m2a
- Drucktestluftwechsel n50 < 0,6 h-1, d.h. bei einer Druckdifferenz von 50 Pascal muss der Luftstrom weniger als 60 % des Volumens des Gebäudes pro Stunde betragen


CSS Template
CSS Template
CSS Template
CSS Template